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Ein Spaten für echte Gärtner

 

Ganz klare Sache: Wenn ich was kann, dann ist das kaputt machen. Zumindest was Gartengeräte angeht. Egal ob Harke, Schaufel, Rechen, Mistforke oder sogar eine Spaltaxt habe ich am Stiel gespalten. Wusste nicht, das daher der Name kommt.

In diesem Fall rede ich aber mal über Spaten.

 

Zwei bis drei pro Saison sind da schon mal drauf gegangen. Und es war egal, ob der Zehn Euro oder 80 Euro gekostet hat. Kaputt gingen sie alle innerhalb einer Gartensaison.

Bis auf einen, muss ich ja zugeben. Der Spaten von Lidl mit dem ganz hohen Metallschaft, der hat von 2016 sogar bis in 2017 hinein durchgehalten. Den fand ich für nur 13,- EUR echt toll. Aber leider hat auch der das dann nicht sooo viel länger geschafft, wie die anderen.

 

Bis nach seinem Ableben dann mein Frauchen mit einem Spaten bei mir ankam. Einfach mal so mitgebracht. Ein Gardena. Oha... na dann mal schauen.

Das erste, was sofort auffällt und auch sehr ungewohnt ist, das ist der gebogene Stiel. Normalerweise sind Spatenstiele einfach nur gerade und mit dem Blick entlang des Stiels, sieht man dann auch, wo man hin sticht. Das ist bei diesem Spaten anders.

Der Gardena Terraline Spitzspaten ist am unteren Ende des Schaftes leicht nach hinten gebogen. Das erschwert zwar anfangs das Zielen, aber man gewöhnt sich relativ schnell daran und merkt dann auch schon bald die Vorzüge, der "komischen" Form.

 

Dadurch, das er nach hinten gebogen ist, ist der Spaten beim normalen Halten etwas weiter zum Gärtner versetzt. Das wiederum ist sehr angenehm, wenn man mit dem Fuß auf dem Spaten treten muss. Es ergibt sich eine viel sicherere Haltung. Ergonomisch betrachtet könnte ich mir vorstellen, das es auch Vorteilhafter ist.

 

Der Stiel, oder Schaft, ist beim Terraline leicht oval geformt. Das ermöglicht eine gute Handhabung, weil er dadurch besser in der Hand liegt, als ein runder Stiel und weil er sich beim Arbeiten nicht verdrehen kann. Ich persönlich finde das recht gelungen. Er hat ausserdem einen Plastiküberzug. Welches Material aber da drunter ist, das konnte ich bis jetzt noch nicht herausfinden. Durch das Plastik aussen wird er aber in den kälteren Monaten nicht gleich ganz so kalt an den Händen.

Jetzt mal ein paar Worte zum Spatenblatt: Absolut genial! Das Blatt besteht aus gehärtetem Stahl. Das ist bei mir schon mal definitiv ein Vorteil zu manch anderen Spatenblättern. Ich hab auch schon des öfteren mal welche sowohl nach vorne als auch nach hinten gebogen beim arbeiten.

Und wie ihr auf dem rechten Bild erkennen könnt, die breite Trittfläche. Endlich vorbei mit Schmerzen unter dem Fuß. Ich arbeite im Garten nämlich gerne mit diesen Gummi-Gartenclogs. Sind die erstmal ne halbe Saison alt, dann sind die ziemlich weich geworden und es kann ganz schön wehtun, dann mit Kraft auf eine Spatenkante zu treten. Hier ist das total angenehm.


Viel mehr gibt es über diesen Spaten eigentlich nicht zu sagen. Sabrina hat mir den Gardena Terraline mit T-Griff besorgt. Gute Wahl. Es gibt ihn auch mit dem geschlossenem D-Griff. Ich hatte schon mal einen anderen Spaten mit einem D-Griff, aber ich persönlich komme mit dem T-Griff besser klar. Man kann ihn auch mal ordentlich mit beiden Händen anfassen.

Fazit

 

Der Gardena Terraline Spaten ist absolut robust und Alltagstauglich. Auch für schwere Arbeiten, wie auf dem obersten Bild, wo ich eine riesige Wurzel aus dem Boden geholt habe. Das Spatenblatt ist schwer verarbeitet und der Spatenstiel in ovaler Form nicht nur bequem zu fassen, sondern durch die Form auch robuster als runde Stiele.

Der Griff mit dem Softgummi liegt gut in der Hand. Selbst nach Stunden hatte ich bis jetzt noch keine Blasen an den Händen. Das kann ich bei anderen Spaten nicht behaupten.

 

Bei Amazon findet ihr den Spaten für schlappe 34,95 EUR. Mit Prime sogar Versandkostenfrei. Das ist für so einen Spaten und mit 25 Jahren Garantie von Gardena wahrlich ein Schnäppchen.

René