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Norddeutscher Fahrradtrial Cup 2018

1. und 2. Lauf des NDFC 2018 beim ADAC in Lüneburg/Embsen

Kurz erklärt: Was ist eigentlich (Fahrrad-) Trial?

 

Trial-Wettkämpfe oder Trials (engl. trial „Prüfung“) sind Geschicklichkeitsprüfungen in schwerem Gelände, bei denen weder die Streckenbegrenzungen bzw. Markierungen berührt noch zum Stillstand gekommen werden darf.

 

Grundsätzlich wird Trial mit Rädern ohne Federung und ohne Sattel gefahren. Wesentliche Unterschiede zu anderen Mountainbikes sind die sehr geringe Rahmenhöhe; die fehlende oder nur angedeutete Sitzgelegenheit, was zu mehr Bewegungsfreiheit führt; keine Federgabel und wenige Gänge, da nur kleine Übersetzungen benötigt werden; sowie das sehr geringe Gewicht des Rahmens zum leichteren Hüpfen mit dem Trial-Fahrrad.

Beim Trial gilt es, das Fahrrad in jeder Situation perfekt zu beherrschen. Dabei fahren Trialer nicht nur, vielmehr hüpfen und springen sie über alle nur erdenklichen Hindernisse, oft auch in schwindelerregender Höhe. Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und Mut werden gleichermaßen gefordert und gefördert. Aber auch Fantasie ist wichtig, denn für jede Situation muss die am besten geeignete Fahrtechnik gewählt werden.

 

Im Trial-Wettkampf ist das Ziel, mit möglichst wenig Körperkontakt (zum Beispiel durch Fußaufsetzen) ein Fahrrad mit spezieller Geometrie durch einen natürlichen oder künstlichen Parcours hindurchzubewegen. Häufige Elemente sind hierbei Betonröhren, Paletten, Kabelrollen, Bretter, Ölfässer oder ausgediente Autos. Eine Sektion muss in einer vorgegebenen Zeit (z. B. 2 Minuten) absolviert werden. Je nach Alterskategorie und Veranstalter müssen vier bis acht Sektionen durchfahren werden, und das in der Regel drei- oder viermal.

Genauere Informationen könnt Ihr bei Interesse über Wikipedia bekommen. Woraus ich auch Textauszüge genommen habe.

Oder Ihr schaut mal auf der Seite des OC Lüneburg. Dort findet Ihr eine Menge Informationen über das Trial fahren sowie über den Club.

 

Trial-Fahrräder könnt Ihr Euch auch hier angucken.

Unser Wettkampf:

 

Seit ziemlich genau einem Jahr sind Janik und Lyan nun schon beim Fahrradtrial aktiv. 2017 waren die NDM bzw. der NDFC am ersten Wochenende im Mai. Da standen Jani und Lyan gerade das zweite mal auf einem Trialbike des OC Lüneburg.

 

Und schon sollte Jani beim "Norddeutschen Fahrradtrial Cup" mitmachen. Also voll ins kalte Wasser geschmissen. Lyan hat noch nicht teilgenommen.

Natürlich wurde er letzter... aber dabei sein ist alles. Er war sehr aufgeregt und alle waren besser als er. Doch das war egal. Er hat es durchgezogen. Drei Durchgänge á 5 verschiedene Strecken.

 

In diesem Jahr hatten wir eine ganz klare Vorstellung von dem Ganzen. Erstens wussten wir -auch Lyan- was auf uns zu kommt, da wir ja alle schon einmal mehr oder weniger dabei waren. Und zweitens sollte es diesmal nicht der letzte Platz sein. Eine Steigerung, egal wie viel, haben wir uns fest vorgenommen.

 

Und für Lyan hieß es: Dabei sein ist alles!

Doch schon beim ersten Lauf am Samstag zeigte Lyan seinen Kampfwillen und was er in dem einen Jahr gelernt hat. Jani konnte ebenso mit einer viel besseren Leistung als im letzten Jahr glänzen. Nicht zu vergessen, das die beiden natürlich in unterschiedlichen Klassen gefahren sind.

 

Lyan hat am Samstag den zweiten Platz von vier Teilnehmern in der Smiley-Klasse gemacht. Janik landete richtig gut im Mittelfeld der Anfänger-Klasse und wurde sechster von Zehn Teilnehmern.

 

Von wegen dabei sein ist alles! Damit haben wir noch gar nicht gerechnet.

Neuer Tag, neues Glück:

 

Am zweiten Tag waren die Beiden natürlich schon nicht mehr so aufgeregt wie am ersten Tag. Andererseits waren sie aber so heiss auf den Wettkampf, das sie sich sehr unter Druck gesetzt haben um mehr zu erreichen.

Nach der Fahrerbesprechung am Sonntag, kurz vor Beginn des zweiten Laufs des NDFC wurde erstmal ein Gruppenfoto von allen Fahrern des Ortsclub Lüneburg gemacht, die an der Meisterschaft teilnehmen. Danach ging es dann zum zweiten mal in 2018 um die Wurst...

 

Am zweiten Tag mussten die Bahnen 6 - 10 gefahren werden. QWir waren zum Glück rechtzeitig Morgens dort, um die Strecken abzulaufen und uns einzuprägen. Ja, laufen! Denn am gesamten Wochenende ist es nicht erlaubt, die Strecken probehalber abzufahren. Für alle die gleichen Bedingungen.

 

Ergebnis des zweiten Laufs:

 

Jani hat sich am zweiten Tag auf den vierten Platz geschoben. Leider hat er ein paar mal Pech gehabt und ist mit beiden Füßen auf den Boden gekommen. Aber immerhin hat er sich insgesamt echt gut geschlagen.

Lyan hat sich in den Punkten zum Vortag unglaublich verbessert. Doch leider hat er durch einen Sturz und die fünf Punkte die man dadurch bekommt, den ersten Platz vertan und ist nochmal auf dem guten zweiten Platz gelandet.

 

Großartige Leistung von den Beiden!

René


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