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Juli - Arbeitsreicher Gartenmonat

Im Juli ernten und Säen!

Der Juli ist für (Hobby-) Gärtner ein richtiger Arbeitsmonat. Denn im Juli wird nicht nur geerntet, sondern auch ausgesät!

 

Ich habe in den ersten zehn Tagen des Monats schon echt viel geerntet. Aber seitdem schon einige Beete abgeerntet sind, kommt auch die Frage auf: "Was kommt nun?"

 

Unsere Beete werden definitv zweimal genutzt. Im Sommer und im Winter!

Und dabei hilft mir mein Beetplan, den ich Anfang des Jahres erstellt habe.

Was kann jetzt alles geerntet werden?

Als erstes, Anfang Juli, sind die restlichen Erbsen abgeerntet worden. Es war nicht mehr viel, aber immerhin die dritte Ernte an den Pflanzen. Nach der Ernte habe ich sie enfernt und schon die Herbst-, bzw. Wintersaat ausgebracht. Dazu später mehr.

Den letzten Schwung Erbsen haben wir direkt gekocht und einfach so weggenascht. Das war lecker!

Anfang bis Mitte Juli, werden auch so langsam die ersten Buschbohnen reif.

Ich habe gestern fast ein Kilo Buschbohnen von drei verschiedenen Sorten geerntet.

Zum testen und probieren wurden im Frühjahr drei verschiedene Sorten ausgesät:

 

Delinel, Modesto und Prinzessa.

 

Wir haben auch sofort alle drei nacheinander in Salzwasser gekocht und probiert. Um eventuell einen Unterschied zu schmecken und unsere Lieblingssorte zu finden.

 

Bei der Delinel und der Prinzessa konnten wir keinen so großen Geschmacksunterschied feststellen. Beide sind sehr kräftig im Bohnengeschmack. Nur die Modesto, die war etwas milder und hat uns nicht so gut geschmeckt wie die anderen beiden. Obwohl sie trotzdem lecker war.

 

Die beiden Sorten passen meiner Meinung nach auch gut zusammen, da die Delinel bereits sehr früh reif ist. Dort konnte ich ganze 600g im ersten Schwung ernten. Und trotzdem hängen noch ganz viele kleine Böhnchen an den Pflanzen für eine zweite Ernte. Die Prinzessa hat zwar auch schon viele kleine Bohnen dran, aber ernten konnte ich gerade mal 44g. Das waren so acht Stangen ungefähr. Hat aber zum Probieren gereicht. Die Prinzessa hängt nicht nur voller kleiner Buschbohnen, sondern ist auch noch voll mit Blüten und Blütenansätzen. Da wird noch richtig was zusammenkommen. Und da die beiden so unterschiedlich und nacheinander in der Ernte sind, kann man über einen längeren Zeitraum ernten und geniessen. Das ist vor allem praktisch, wenn man nicht zu viel einfrieren, sondern lieber frisch ernten und essen möchte.

 

 

Ausserdem gibt es jetzt im Juli auch immer wieder leckeren Kohlrabi zu ernten. Genauso wie gelbe Zucchinis, Möhren und unmengen an Gurken.

 

Einige Tomaten werden diesen Monat bestimmt auch noch reif. Sind schon viele grüne Früchte an den Pflanzen.


Nach der Ernte kommt die Aussaat

Und wie ich schon erwähnt hatte, kommt bei uns nach der Ernte die nächste Aussaat. Jetzt im Juli kann noch sehr viel gesät werden. Sowohl für den Spätsommer, den Herbst aber auch für die Winterernte.

 

Nachdem unsere Erbsen alle abgeerntet sind und ich die Pflanzen entfernt habe, wurden in dem Hochbeet gleich mehrere neue Kulturen ausgesät. Zum einen Chinakohl - nur drei Pflanzen zum probieren. Zum anderen den ersten Winterblumenkohl.

Aber ein Teil des Beetes wurde noch für Kohlrabi genutzt. Den essen wir total gerne und so haben wir auch im Herbst noch welchen zu essen.

 

Im Nachbarbeet haben wir den letzten Romana und Eissalat abgeerntet und beides auch gleich nochmal ausgesät für den Spätsommer und Herbst. Auch im August und September kann man Salat noch aussäen.

Zwischen die Salatreihen kam nochmal echte Kamille. Für den eigenen Kamillentee im Winter.

 

Im Buschbohnenbeet sind in der vorderen Reihe Kohlrabi gewesen, die - bis auf einen - auch alle schon genascht wurden. Dort haben wir jetzt auch nochmal eine Reihe Delinel Buschbohnen ausgesät. Die sind ja, wie oben beschrieben, recht schnell groß und reif. Das könnte nochmal eine Ernte zum Abschluss des Sommers einbringen.

 

Ausserdem sind nochmal Möhren, Radieschen, Petersilie und Ruccola (Rauke Speedy) in die Beete ausgesät.

Im Steckrübenbeet scheinen einige der Kohlrüben wohl nicht gekeimt zu sein. Da hab ich jetzt auch nochmal direkt ins Beet nachgesät. Sonst gibt's nicht genug Steckrübensuppe im Winter.

 

Soweit erstmal der Juli-Überblick im ersten Monatsdrittel. Da kommt sicher noch viel Arbeit auf uns zu in den nächsten drei Wochen des Monats. Aber wir freuen uns schon drauf.

 

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Bis demnächst...

René


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